Auswirkungen von JAK-STAT auf das Chromatin hämatopoetischer Zellen nach immunologischen, entzündlichen oder stressbedingten Herausforderungen

  • Gruppe Decker - Farlik

Analyse der prätranskriptionellen, transkriptionellen und posttranskriptionellen Zustände von Interferon-induzierten Genen: Chromatinarchitektur und ihre Regulatoren

  • Gruppe Knapp

Die Rolle von STAT-Signalen bei der Bildung homöostatischer Signaturen in Makrophagen aus der Lunge

  • Gruppe Strobl-Müller

TYK2 und STAT1 als vielschichtige Regulatoren in Immun- und Stromazellen der Milz

Krankheitserreger wie Viren und Bakterien sind eine ständige Bedrohung für mehrzellige Lebewesen. Deshalb besitzen sie mit dem Immunsystem ausgefeilte V erteidigungsstrategien, mit denen Infektionen Eindringlinge bekämpfen. Mit der Erforschung antiviraler Mechanismen wurde die Regulation des Immunsystems durch Botenstoffe wie Interferone entdeckt. Der JAK-STAT-Signalweg übermittelt diese Signale von der Zelloberfläche in den Zellkern. Er gilt heute als ein Paradebeispiel für die signalvermittelte Genregulation. Die zellulären JAK-STAT Antworten steuern nicht nur die Aktivität von reifen Immunzellen in Infektion, Immunität und Entzündung, sondern spielen auch eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und Vermehrung hämatopoetischer Zellen.

Die Forschung im Bereich „Infektion, Immunität und Entzündung“ konzentriert sich auf STAT-vermittelte Chromatinaktivitäten in verschiedenen Gewebe-Makrophagen während ihrer Entwicklung oder während Infektionen mit Pathogenen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aufklärung der Kommunikation zwischen Immun- und Strukturzellen bei der Überwachung von Tumoren und entzündlichen Prozessen.