Die Jak-Stat-Gemeinschaft in Wien bildet einen starken Forschungsschwerpunkt, der sich in den letzten zehn Jahren unter der Mentorschaft und Leitung mehrerer Konsortiumsmitglieder entwickelt hat. Sie wird durch lokale Expertise angetrieben, die eine kritische Masse erzeugt, die mit der zunehmenden Aufmerksamkeit für diesen Signalweg in Gesundheit und Krankheit zusammenfällt. Daher ist der SFB-F61 in ein lebendiges Forschungsnetzwerk eingebettet und verfügt über starke Verbindungen und gegenseitige Abhängigkeiten, die zum gegenseitigen Nutzen der breiteren Forschungsgemeinschaft genutzt werden.

PHD-PROGRAMM ENTZÜNDUNG UND IMMUNITÄT (IAI)

der Medizinischen Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Vetmeduni Vienna, gefördert durch den Wissenschaftsfonds FWF

SONDERFORSCHUNGSPROGRAMM (SFB F47) MYELOPROLIFERATIVE NEOPLASIE

Der SFB-F47 wird vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) finanziert und umfasst mehr als 40 WissenschafterInnen aus sechs Forschungseinrichtungen, die gemeinsam an dem Ziel arbeiten, neue klinisch relevante Marker und Zielmoleküle zu identifizieren und zu charakterisieren, um so neue Strategien zur Verbesserung der Diagnose und Therapie von Patienten mit myeloproliferativen Neoplasmen zu entwickeln.

FRÜHE DETERMINANTEN DER LYTISCHEN ODER LATENTEN DNA-VIRUS-INFEKTION (EDEVILLI)

In Zusammenarbeit mit Kollegen der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, des Karolinska-Instituts in Schweden, der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Université de Bordeaux in Frankreich will Cicin-Sain die Details des Übergangs in das Latenzstadium aufdecken. Mit Hilfe von Methoden der Systembiologie und genetischen Manipulationen von Viren und Wirtszellen wollen die Forscher herausfinden, unter welchen Umständen ein Virus eine sofortige Infektion auslöst oder in ein Latenzstadium übergeht. EDEVILLI wird im Rahmen der zweiten gemeinsamen translationalen Ausschreibung von Infect und ERA finanziert und vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung koordiniert.